Mantrailing

Mantrailing ist die Personensuche nach Individualgeruch. Der Hund erfasst den ihm präsentierten Referenzgeruch und differenziert diesen aus der Umgebung heraus. Hat der Hund den Geruch aufgenommen verfolgt er diesen. Hierbei gilt es die Suchkonzentration, Erfahrung und Sicherheit zu stärken.

Teamarbeit

Wir verstehen Mantrailing als eine Teamaufgabe. Das heißt, dass der Hundeführer lernt seinen Hund zu vertrauen und zu verstehen. Der Hundeführer lernt seinen Hund zu unterstützen und einsatztaktisch sinnvoll zu führen.

Möglichkeiten des Mantrailings

Über Individualgeruch arbeitende Personenspürhunde werden bei der Suche von Vermissten und im polizeilichen Dienst auch von gesuchten Straftätern eingesetzt. Neben dem professionellen Einsatz von Mantrailern stellt die Suchform auch eine artgerechte Beschäftigung und Auslastung dar. Die Arbeit zwischen Mensch und Hund verbessert die Bindung, stärkt das Selbstbewusstsein des Tieres und kann somit auch Angsthunden helfen Sozialisationslücken zu verbessern.

Ausbildungsmethodik

Es gibt verschiedene Wege mit dem Hund zu arbeiten. Wir arbeiten aus dem Einsatz für den Einsatz und lehren es kleinschrittig. Der Hund wird positiv und individuell gefördert – die Suchmotivation hoch gehalten. Auch unsere Freizeitgruppe erlernt das Mantrailing realitätsnah. Den Hundeführern werden Kenntnisse über die Lehre der Odorologie vermittelt, in der Suchkörpersprache und in Suchtaktik geschult.

Utensilien für das Mantrailing

Das wichtigste ist ein gut passendes Geschirr, welches nicht unter Zug zum Hals hochrutscht oder an den Schultergelenken einengt. Auch eine Schleppleine, welche gut in der Hand liegt ist unerlässlich. Empfohlen wird eine Leine zwischen 5 und 12 Metern. Trinken, passende Kleidung und Belohnungen für den Hund gehören ebenfalls zur Grundausstattung.