tiergestützte Intervention

Die tiergestützte Intervention meint das zielgerichtete Einsetzen von Tieren. Dieses erfolgt bei verschiedensten sozialen Berufszweigen und Institutionen, wie z.b. bei Gericht, durch den Lehrer, in einer JVA, bei Beratungsstellen oder bei Pflegeeinrichtungen. Auch ungerichtetes Arbeiten wird oft als tiergestützte Intervention (TGI) bezeichnet wie bspw. Besuchshundeteams. Besuchshunde genau wie Bürohunde und Tiere in nicht therapeutisch, pädagogischen Kontext wie bspw. bei Wanderangeboten, sollten jedoch als tiergestützte Interaktion bezeichnet werden. Die Unterscheidung und Ausbildung in der TGI bemisst sich hierbei nach der Ausbildung und des Arbeitsumfeldes vom Menschen. Es wird keine Aussage darüber getroffen, was das Tier können muss oder wie aktiv es eingesetzt wird. Der Mensch wird dazu befähigt sein Tier einzubinden. Tiere mit ihrem natürlichen Verhalten werden methodisch unter Berücksichtigung des Tierschutzes und der individuellen Bedürfnisse z.b. reflektierend oder motivierend berufsspezifisch integriert.

Voraussetzung beim Tier

Das Tier, Gesundheit vorausgesetzt, sollte hierfür möglichst angstfrei im Umgang mit Menschen sein. Des Weiteren sollte es stressfrei auf das Arbeitsumfeld reagieren. Hunde werden speziell auf ihr Wesen getestet und begleiten ihren Menschen in der Fort- und Ausbildung. Der Mensch muss erkennen, wie er sein Tier einsetzen kann.

Tiere helfen Menschen

Tiere unterstützen schon jeher Menschen in der Ausübung ihrer Berufe. So ist die Polizei- und Jagdarbeit schon immer „tiergestützt“ möglich. Es ist also keine neue Erfindung, dass Tiere und speziell Hunde uns im Berufsleben unterstützen. Wie bei uns Menschen auch, verändert sich nur die Verteilung der Berufsfelder. Wurden Esel früher als Lastentiere benötigt und haben Pferde die Kutschen gezogen, so helfen bspw. Pferde jetzt Therapeuten dabei, körperlich beeinträchtigten Kindern ein besseres Körpergefühl zu erlangen.

Fachkräftefortbildung für sozialtätige Berufe

Sie sind Ergotherapeut, Lehrer oder Erzieher? Sie sind für eine soziale Einrichtung tätig oder haben einen anderen sozialen Beruf inne? Dann können auch Sie sich zur Fachkraft in der tiergestützten Therapie (TGT) und Pädagogik (TGP) fortbilden lassen. Berufsfeld orientiert und spezifisch zu Ihrer Tierart, mit welcher Sie tätig werden möchten, werden Sie bei uns geschult.

Coaching sozialer Einrichtung für die Etablierung von Tieren

Besonders Effektiv können Fachkräfte tätig werden, wenn die Einrichtung dies in ihrem Konzept vorsieht. Hierfür bedarf es, wenn es mehr als ein Team gibt oder Tiere, welche in der Einrichtung leben, besonderer Kenntnisse und Voraussetzungen. Wir betreuen Einrichtungen und begleiten Sie bei der Umsetzung des tierisch guten Projekts.

Therapiebegleithund, Pädagogikbegleithund, Schulhund

Hundegestützte Arbeit ist eine sehr facettenreiche Arbeit. Aus der Praxis für die Praxis liegt unser Fokus auf der Ausbildung von Mensch-Hunde-Teams in sozialen Berufsfeldern. Sie sind Lehrer, Therapeut, Sozialarbeiter oder haben einen anderen sozialen Beruf inne? Sie möchten Ihren Kindern, Klienten, Patienten noch mehr Möglichkeiten bieten? Sie überlegen sich einen Hund anzuschaffen oder haben bereits einen? Wir freuen uns, wenn wir Sie auf Ihrem Weg zum Therapiebegleithunde-Team oder Pädagogikbegleithunde-Team begleiten dürfen.

Besuchshunde

Hat man keinen sozialen Beruf und ist dennoch begeistert von den positiven Auswirkungen der Hunden auf Kinder, ältere Menschen und beeinträchtigte Personen, so kann man als Besuchshundeteam aktiv werden. Bei uns erhalten Sie umfangreiche Kenntnisse und eine Ausbildung für den Hund, um gemeinsam gutes zu tun.